UPM drängt auf Austritt aus Flächentarifvertrag
Teile der Belegschaft der deutschen UPM-Werke haben im Rahmen von Kundgebungen zum Widerstand gegen das Vorhaben des Papierkonzerns mobilisieren, aus dem Flächentarifvertrag der Arbeitgeberverbände auszusteigen.
Wie ein Unternehmenssprecher gegenüber EUWID berichtet, sieht UPM vor, statt des Flächentarifvertrags hauseigene Tarifverträge zu realisieren.
Hintergrund des Austritts aus dem Flächentarifvertrag sei die Einbindung der ehemaligen Myllykoski-Werke in den UPM-Konzern. „Wir wollten jetzt die Tarifbindung harmonisieren, sind aber bei den Gewerkschaften an Grundpositionen gestoßen, die nicht zu verändern waren“, so UPM. Von diesem Vorhaben sind etwa 3.200 Mitarbeiter betroffen.
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