|  
Nachrichten

Verband Die Papierindustrie fordert von neuer Regierung Unterstützung

25.11.2021 − 

Der Branchenverband Die Papierindustrie e.V. hat sich zum Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung geäußert und fordert von der Politik weitere Unterstützung im Transformationsprozess.

Es gelte insbesondere eine verlässliche Energieversorgung sicherzustellen. Dazu müssten die erneuerbaren Energien und die geplanten Brückentechnologien wie H2-ready Gaskraftwerke parallel zur vorgesehenen Abschaltung von Kohle und Kernkraft zur Verfügung stehen.

Der von SPD, Grünen und FDP vorgestellte Koalitionsvertrag enthält aus Sicht des Verbandes einige positive industriepolitische Ansätze. „Die Koalition bekennt sich ausdrücklich dazu, die Grundstoffindustrien bei der Erreichung der Klimaneutralität zu unterstützen und hat in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit wettbewerbsfähiger Energiepreise erkannt“, sagte der Präsident des Verbandes, Winfried Schaur und fügt hinzu: „Die Papierindustrie ist bereit, den Weg zur Klimaneutralität in der geplanten Allianz für Transformation mitzutragen." Dazu benötige sie jedoch Unterstützung.

Die Entlastungstatbestände, die zumindest teilweise eine Kompensation der energiepolitischen Belastungen für die Unternehmen ermöglichten, müssten dazu fortgeschrieben werden, sagte Schaur weiter. Mit der geplanten Abschaffung der EEG-Umlage blieben immer noch die Notwendigkeit der Möglichkeit zur Vereinbarung individueller Netzentgelte, der Spitzenausgleich im Bereich der Energie- und Stromsteuer sowie die Benchmark-Zuteilung und die Strompreiskompensation im europäischen Emissionshandel. Selbst der Wegfall nur eines Teils dieser Entlastungen könne den sofortigen Verlust der für effektiven Klimaschutz notwendigen Wettbewerbsfähigkeit bedeuten und Carbon Leakage riskieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Schumacher Packaging plant mehrere neue Wellpappeanlagen in Deutschland und UK

Marktbericht Altpapier Großbritannien: Preise für Massensorten auf britischem Markt geben im November nach  − vor