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Aus für Zellstoffwerk Baikalsk beschlossen

25.06.2013 − 

Der russische Ministerpräsident Dmitry Medvedev hat die Schließung der Baikal Pulp and Paper Mill angekündigt. Alle Entscheidungen in dieser Hinsicht seien bereits von der Regierung in die Wege geleitet, es gebe kein Zurück.

Demnach unterstütze Medvedev die Region und die mehr als 1.500 Mitarbeiter des Werks, die entlassen würden. So kündigte er das Vorhaben an, die Industrieanlage mithilfe von Bundesmitteln umzuwandeln und ein touristisches Erholungs-Zentrum zu schaffen.

Nun soll ein Plan für den Abbau des Werks sowie die künftige Nutzung des Industriegeländes ausgearbeitet werden. Der Gesamtbetrag der finanziellen Mittel, der voraussichtlich bereitgestellt würde, übersteige 40 Mrd Rubel (etwa 928 Mio €). Davon kämen aus dem Bundeshaushalt bis zu 26 Mrd Rubel (ca. 600 Mio €).

Umweltorganisationen kritisierten über Jahrzehnte die Verschmutzung des Baikalssees, die von diesem Zellstoffwerk ausgeht.

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