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Europäische Kommission führt unangekündigte Durchsuchungen bei Zellstoffherstellern durch

12.10.2021 − 

Am 12. Oktober 2021 hat die Europäische Kommission kartellrechtliche Nachprüfungen in den Geschäftsräumen unterschiedlicher Unternehmen, die in der Zellstoffindustrie tätig sind, durchgeführt.

Wie es in einer offiziellen Mitteilung heißt, finden die unangekündigten Durchsuchungen mit Unterstützung der nationalen Kartellbehörden und unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte in mehreren EU-Mitgliedsstaaten statt. Die Kommission hat den Angaben zufolge Bedenken, dass die kontrollierten Unternehmen gegen die EU-Kartellvorschriften verstoßen haben könnten, die Kartelle, Preisabsprachen und andere wettbewerbseinschränkende Geschäftspraktiken verbieten.

Solche unangekündigten Überprüfungen seien ein erster Schritt in einer Untersuchung mutmaßlicher wettbewerbswidriger Praktiken. "Die Tatsache, dass die Kommission solche Nachprüfungen durchführt, bedeutet weder, dass sich die Unternehmen eines wettbewerbswidrigen Verhaltens schuldig gemacht haben, noch greift sie dem Ergebnis der eigentlichen Untersuchung vor", heißt es weiter.

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