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Hülsenindustrie: Hohe Kosten belasten die Branche

01.02.2021 − 

Seit Mitte Dezember sehen sich die Hersteller von Hartpapierhülsen mit Preiserhöhungen für Hülsenkarton konfrontiert. Die auf europäischer Ebene stattfindende Preisrunde formulierte eine Anpassung zum 1. Januar 2021 von bis zu 60 €/t.

Begründet wird diese von Seiten der Kartonhersteller mit der Entwicklung des Altpapiers zum Ende des Jahres, die auch in den ersten Wochen dieses Jahres keine Entspannung zeigt.

Ende Januar meldet sich die zuständige Fachvereinigung Hartpapierwaren und Rundgefäße (FHR) zu Wort, um auf die angespannte Situation der Hülsenindustrie aufmerksam zu machen. Die geforderten Preissteigerungen für den Hülsenkarton seien nur ein Teil der zusätzlichen Kosten, denen sich die Verarbeiter derzeit gegenübersehen. Weitere Belastungen machten sich sowohl pandemiebedingt als auch durch regulatorische Zusatzkosten bemerkbar.

So würden sich durch die Corona-Lage innerhalb Europas ständig wechselnde Vorgaben beim grenzüberschreitenden Verkehr ergeben. Das führe im Grenzbereich zu höheren Standtagen, was sich negativ auf Rohstoff- und Produktlieferungen auswirke. Daraus resultiere eine Verknappung des Frachtraums bei gleichzeitig steigenden Kosten.

Dies kommt zu einem Zeitpunkt an dem die Transportkosten durch die neu eingeführte CO2-Steuer in Deutschland den Druck auf die Unternehmen bereits erhöhen. Da die Steuer auch die Energiekosten antreibt, sehen sich die Hersteller von Hartpapierhülsen in doppeltem Maß betroffen.

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