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SCA: Niedrige Verkaufspreise und Restrukturierung in Ortviken verhageln die Bilanz

09.11.2020 − 

Das dritte Quartal des Jahres 2020 steht für den schwedischen Forstwirtschaftskonzern SCA, Sundsvall, ganz im Zeichen des baldigen Ausstiegs aus dem Geschäft mit Pressepapieren.

Im Zusammenhang mit der angekündigten Schließung von drei Papiermaschinen in der Papierfabrik Ortviken hat SCA im dritten Quartal erhebliche Einmalbelastungen verbucht. Der Konzern wies bei einem Umsatz von 3,34 Mrd Skr (Q3 2019: 4,98 Mrd Skr) einen Betriebsverslust von 1,17 Mrd Skr auf und verbuchte einen Nettoverlust von 958 Mio Skr.

Die Stilllegung der Anlagen in Ortviken ist für das erste Quartal 2021 geplant. Begründet hat SCA diesen Schritt mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die Nachfragesituation im Markt für Pressepapapiere. Während die Nachfrage nach Pressepapieren seit 2008 im Schnitt um 5 % pro Jahr zurückgegangen ist, hat die Pandemie diesen Vorgang enorm beschleunigt. Dieser lag im bisherigen Jahresverlauf laut SCA bei 30 bis 40 %.

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