Marktbericht Pressepapiere: Versorgungsengpass treibt Preisverhandlungen bei Zeitungsdruckpapier in Deutschland

Europäische Produzenten von Zeitungsdruckpapier beziehen im Rahmen der Verhandlungen der Lieferbedingungen für das Jahr 2018 eine harte Position und bekräftigen ihre annoncierten Forderungen. 

Im Gespräch mit EUWIDerklären Papierfabriken, dass mit einer Reihe von Partnern Fixpreise vereinbart und Verträge bereits im Laufe des Monats Dezember geschlossen wurden.

Abnehmer bestätigen gegenüber EUWID ein stringentes und zum Teil rigoroses Vorgehen der Papierfabriken. Es wird hart gespielt, kommentieren Marktkenner. In vielen Fällen seien Druckereien den Vorgaben der Papierindustrie nachgekommen, um die Belieferung im neuen Jahr zu sichern.

Einige Einkäufer kritisieren das Vorgehen und werfen die Frage auf, ob etwa die derzeitigen Versorgungsengpässe als temporäres Phänomen zu betrachten seien. Sie zweifeln die häufig kolportierte kurze Verhandlungsrunde an und äußern, dass „der Preis für 2018 noch nicht gebildet“ sei.

Den kompletten Bericht zum Status quo der Preisrunde 2018 können Premium-Abonnenten unter diesem Link einsehen.

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