Am Markt für Stärkeprodukte leiden sowohl die Anbieter- als auch die Einkäuferseite unter einer schwierigen Gemengelage.
Beide Branchen befinden sich seit mehr als einem Jahr in einer ausgeprägten Wettbewerbssituation. Viele Stärke- und Papierfabriken sehen sich von einer volatilen Auslastung der Produktionsanlagen, einer belastenden Kostenentwicklung und einer anhaltend nicht auskömmlichen Margensituation herausgefordert.
„Der Stärkeindustrie wird seitens der Papierindustrie einiges abverlangt“, kommentiert ein Marktkenner die aktuelle Preisrunde zu den Lieferbedingungen. In dieser ernteten Hersteller von Weizen- und Maisstärke mit ihren Forderungen nach Preiserhöhungen erneut Gegenwind. Am Markt insbesondere für native Weizenstärke befinden sich nach Meinung einer Reihe von Branchenkennern viele Hersteller in einer riskanten Gemengelage.
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