Markt für Pressepapiere in Europa weist auch nach Stilllegungen noch Überkapazitäten auf

Der Markt für Pressepapiere in Europa wird auch nach den jüngsten Ankündigungen von UPM, Kapazitäten stilllegen zu wollen, noch Überkapazitäten aufweisen.

Mit den massiven Kapazitätseinschnitten der vergangenen Jahre hat sich auch die Anbieterseite im Markt für Pressepapiere verändert. Bei den Zeitungsdruckpapieren ist Palm zu einem mengenmäßig führenden Anbieter in Europa avanciert. Norske Skog und UPM, die beiden anderen noch größeren Anbieter von Zeitungsdruckpapieren, liegen nach zahlreichen Schließungen in punkto Kapazität inzwischen etwas dahinter. Stora Enso, ehemals auch bedeutender Anbieter von Zeitungdruckpapier, hat sich bis auf das Werk Langerbrugge, wo noch Zeitungsdruck und SC hergestellt wird, aus dem Pressepapiermarkt zurückgezogen.

Zu sehen sind auch überproportional viele Stilllegungen in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland und Österreich im Vergleich zum Rest von Europa. Bei Stora Enso/Model Eilenburg, Heinzel Laakirchen, UPM Steyrermühl, UPM Schongau, UPM Plattling und Ende dieses Jahres noch UPM Hürth verschwinden rund 2 Mio jato an Kapazitäten aus dem Markt, drei davon (Eilenburg, Laakirchen, Steyrermühl) sind Umbauten.

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