BASF restrukturiert Papierchemikaliengeschäft

Der Chemiekonzern BASF, Ludwigshafen, plant, die Wettbewerbsfähigkeit des Segments Performance Products durch eine Reihe von Maßnahmen in seinem Papierchemikaliengeschäft zu stärken.

Als Reaktion auf eine rückläufige Nachfrage passt BASF die Kapazitäten in seinem Latex-Produktionsnetzwerk in Europa an und reduziert die Jahreskapazität um 120.000 t. In Europa werden Kunden auch künftig aus drei BASF-Anlagen in Ludwigshafen/Deutschland, Pischelsdorf/Österreich und Hamina/Finnland beliefert. Um sein Papierchemikalien-Portfolio weiter zu optimieren, wird BASF darüber hinaus strategische Optionen für das Alkylketendimer-Geschäft (AKD) in Europa und Nordamerika prüfen. Gleichzeitig sollen die Marketing-, Vertriebs- und Verwaltungsfunktionen von Papierchemikalien besser an die regionale Marktdynamik angepasst werden. Aufgrund der geplanten Maßnahmen sollen bis Ende 2015 etwa 250 Stellen in Produktion, Marketing, Vertrieb und Verwaltung abgebaut werden.

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