
Cepi drängt auf eine gezielte Überarbeitung der EU-ETS-Richtlinie vor 2030, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Zellstoff- und Papierindustrie zu sichern und das Risiko einer Produktionsverlagerung ins außereuropäische Ausland zu begrenzen.
Wie der Branchenverband in einer aktuellen Stellungnahme mitteilt, unterstützen die Hersteller von Papier und Zellstoff in Europa das EU-Ziel der Klimaneutralität bis 2050 vollständig und haben ihre Treibhausgasemissionen seit 2005 bereits um mehr als 50 % reduziert. Um die Dekarbonisierung fortzusetzen und zugleich im globalen Wettbewerb bestehen zu können, dürfen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa laut Cepi jedoch nicht weiter verschlechtern.
Cepi sieht mehrere zentrale Bereiche, in denen eine Überarbeitung des EU-Emissionshandels erforderlich sei. Vor dem Hintergrund sich verschlechternder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen auch für Papierfabriken fordert der Verband, Elemente des Systems zu beseitigen, die die CO₂-Kostenbelastung erhöhen, unnötige administrative Lasten schaffen und Investitionen in Dekarbonisierung bestrafen.
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