Deutschland: Markt für grafische Recyclingpapiere

In den vergangenen Monaten war der Bedarf auch bei den altpapierbasierten grafischen Sorten rückläufig. Nach einem schlechten Januar und einem überschaubaren Februar konnte das März-Geschäft keinen Boden gut machen, erklären EUWID-Gesprächspartner.

Von diesem Trend seien lediglich hochweiße Papiere ausgenommen, berichten Marktkenner. Den Problemen, die insbesondere aus im Umfang reduzierten Druckprojekten resultieren, müssen sich demnach insbesondere ungestrichene Standard-Großformate und -Rollenpapiere sowie die gestrichenen Recyclingpapiere stellen. Letztere seien zudem einem europaweit intensiven Wettbewerb ausgesetzt. Dazu komme die Modernisierung der Papiermaschine von Steinbeis.

Wie Branchenkenner zusammenfassen, seien letztlich auch die Recyclingpapiere nicht davor gewappnet, dass die Preise bröckeln. Insbesondere bei den gestrichenen Magazinpapieren sei es dringend notwendig, dem negativen Preistrend Einhalt zu gebieten. Zu sehr drücken Produktions- und Logistikkosten, als dass aktuelle Notierungen auskömmlich sein könnten.

- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -