Die Drewsen Spezialpapiere GmbH & Co. KG, Lachendorf, hat vom Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg die Genehmigung für den Bau einer Biomassekraftanlage am Standort Lachendorf erhalten.
Die Anlage ist Unternehmensangaben zufolge Teil einer größeren Investition in die Modernisierung und Energieversorgung des Produktionsbetriebs von Drewsen. Der Start des kommerziellen Betriebs der Anlage ist Unternehmensangaben zufolge für das dritte Quartal 2026 geplant. Ziel ist es, die Energieversorgung der Papierproduktion weitgehend aus eigener regenerativer Biomasse zu decken und die CO₂-Bilanz des Werks zu verbessern.
Die Genehmigung der Gewerbeaufsicht umfasst die Errichtung und den Betrieb eines Biomasseheizkraftwerkes mit einer Feuerungswärmeleistung von 54,5 MW zur Dampferzeugung, einschließlich einer nachgeschalteten Dampfturbine mit einer elektrischen Leistung von 12,5 MW. Ebenfalls genehmigt ist die Errichtung und der Betrieb einer Lagerung von nicht gefährlichen Abfällen mit einer Lagerkapazität von 3.750 t.
Dr. Matthias Rauhut, CEO von Drewsen, betont die Bedeutung Anlage für das Unternehmensziel, bis 2030 80 % Klimaneutralität zu erreichen. „Zusammen mit den Investitionen in Energieeffizienz und regenerative Energien wie Windkraft und Photovoltaik, spielt das Biomassekraftwerk eine entscheidende Rolle auf diesem Weg. Mit der gewählten Anlagenkonzeption und dem variablen Brennstoffmix sehen wir uns gut für die Herausforderungen der Energiewende gerüstet und können zu einer deutlichen CO₂-Minderung beitragen.“
Mit rund 450 Mitarbeitenden stellt Drewsen eigenen Angaben zufolge in Lachendorf rund 170.000 jato Spezialpapiere her. Dazu gehören Druck- und Verpackungspapiere sowie technische und Sicherheitspapiere.
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