Druckerei Rindt im vorläufigen Insolvenzverfahren

Die Druckerei Rindt GmbH & Co. KG ist in finanzielle Schieflage geraten. Hohe Kosten und niedrige Printvolumen haben das Geschäft unwirtschaftlich gemacht.

Das Amtsgericht Fulda hat am 27. Januar 2026 das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Druckerei Rindt angeordnet und Dirk Ritenhoff (Flöther & Wissing Insolvenzverwaltung Fulda GbR) zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt. 

Der Grund für die Insolvenzanmeldung ist einer gemeinsamen Mitteilung des Insolvensverwalters und des Geschäftsführers Sebastian Jerabeck zufolge ein schwieriges Marktumfeld, welches sich durch sinkende Printvolumina sowie gestiegene Energie- und Rohstoffkosten auszeichnet. Die Geschäftsführung sehe den Schritt jedoch nicht als Endpunkt, sondern als strategischen Neustart, heißt es weiter. So soll das Geschäftsmodell konsequent an die veränderten Marktbedingungen angepasst werden.

Der Geschäftsbetrieb werde ohne Einschränkungen fortgeführt und Aufträge weiter planmäßig umgesetzt, heißt es weiter. Zu den Dienstleistungen von Rindt gehören neben dem Drucken auch Druckvorstufe sowie Buchbinderei und Versand.

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