Essity leitet Untersuchung des Geschäftsbereichs Consumer Tissue ein und erwägt Abspaltung

Der schwedische Hygienepapierkonzern Essity hat eine strategische Überprüfung seines globalen Geschäftsbereichs Consumer Tissue eingeleitet. Dabei werden verschiedene Optionen für die künftige Eigentümerstruktur des Bereichs geprüft. Dies könne auch zu einer Abspaltung führen, entsprechende Entscheidungen seien bislang jedoch nicht getroffen worden.

Zum betroffenen Geschäftsbereich Consumer Tissue zählen auch die deutschen Essity-Papierfabriken in Mannheim, Neuss und Witzenhausen. Mit der Überprüfung verfolgt das Unternehmen das Ziel, die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Consumer Tissue-Geschäfts sowie des Gesamtkonzerns zu verbessern und die Wertschöpfung zu maximieren. Essity-CEO Ulrika Kolsrud erklärte in einer Mitteilung, der Geschäftsbereich verfüge über ein starkes Marken- und Handelsmarkengeschäft sowie effiziente Lieferketten und führende Marktpositionen. Im Rahmen der strategischen Prüfung würden unterschiedliche Optionen für die Eigentümerstruktur des Bereichs untersucht.

Der Geschäftsbereich Consumer Tissue erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 43,5 Mrd. Skr, was rund 31 % des Konzernumsatzes entspricht. Das bereinigte EBITA belief sich auf 5,2 Mrd. Skr, die bereinigte EBITA-Marge lag bei 11,9 %. Zum Segment zählen Produkte wie Toilettenpapier, Haushaltstücher, Taschentücher, Feuchttücher und Servietten. Der Geschäftsbereich umfasst rund 13.000 Beschäftigte und 29 Produktionsstandorte.

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