Die EU-Mitgliedstaaten haben am 20. November den inhaltlichen Forderungen des EU-Parlaments für Änderungen an der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) einstimmig eine Absage erteilt.
Das teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Nachgang mit. Demnach haben sich im Ausschuss der ständigen Vertreter in Brüssel alle Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, dafür ausgesprochen, an der Verschiebung des Anwendungsstarts der EUDR ohne inhaltliche Änderungen festzuhalten.
Nun ist laut BMEL wieder das EU-Parlament in der Verantwortung. Sollte dieses die Änderungen zurückziehen, kann der Anwendungsstart der Verordnung, wie von der Kommission eingebracht, um ein Jahr verschoben werden. Besteht es weiterhin auf den Änderungen, sind weitere Verhandlungen nötig. Zuvor hatte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir in Brüssel im Rahmen des Treffens des EU-Agrarrates am 18. November vor „Chaos“ durch die Änderungsanträge gewarnt und Planungssicherheit gefordert.
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