Gugler Medien von Insolvenz der Salzkammergut-Media nicht betroffen

Aktuell wird über das Sanierungsverfahren der Salzkammergut-Media GmbH berichtet. Da es sich dabei um ein Schwesterunternehmen der Gugler Medien GmbH handelt, betont das Unternehmen, dass das Sanierungsverfahren ausschließlich die Salzkammergut-Media GmbH betrifft.

„Der Geschäftsbetrieb der Gugler Medien GmbH ist davon weder wirtschaftlich noch operativ betroffen, und alle Aufträge werden planmäßig umgesetzt“, erklärt Gugler. Gugler Medien blicke nach einem soliden Geschäftsjahr 2025 zuversichtlich auf das Jahr 2026.

Salzkammergut-Media im Insolvenzverfahren

Die Salzkammergut-Media GmbH hat beim Landesgericht St. Pölten einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestellt. Laut dem Alpenländische Kreditorenverband (AKV) wurde das Verfahren am 09. März 2026 eröffnet. Der Druckdienstleister, der insgesamt 7 Standorte betreibt und 67 Mitarbeitende beschäftigt, beabsichtigt, den Betrieb trotz der Schuldenlast von 3,516 Mio € fortzuführen. Den rund 210 Gläubigern würde im Rahmen des Sanierungsplans eine Quote von 20 % geboten, zahlbar binnen 2 Jahren an. Die Quote soll nach Angaben des AKV durch den Fortbetrieb finanziert werden.

Die Realisierbarkeit des Sanierungsplans prüfe der Alpenländische Kreditorenverband eingehend auf Möglichkeiten der Verbesserung. Dazu gehöre die Erörterung, inwiefern Unternehmensbereiche eingeschränkt oder einzelne Betriebstätten ganz geschlossen werden können.

Salzkammergut-Media betreibt Standorte in Melk, Gmunden, Rohr, Traun, Freistadt und Bad Ischl. Bis einschließlich Dezember 2025 seien die Löhne vollständig bezahlt, im Januar 2026 wurden die Löhne nur mehr teilweise ausbezahlt, so der AKV.

Demnach nennt das Unternehmen als Gründe für die Insolvenz die technische Entwicklung in der Druckbranche sowie die zunehmende Digitalisierung, was zwar den Umsatz steigerte, aber nicht den verbleibenden Gewinn. Darüber hinaus berichtet AKV gravierende Mängel in der Buchhaltungsabteilung der Antragstellerin. Deren Hausbank habe die Geschäftsbeziehung unerwartet beendet, was schlussendlich zur mangelnden Liquidität führte.

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