Insolvenz: druckpruskil auf Investorensuche

Die druckpruskil. GmbH ist in finanzielle Schieflage geraten. Das Amtsgericht Ingolstadt hat daher Anfang Oktober das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Druckerei eröffnet.

Aufgrund von Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit befindet sich das Printunternehmen druckpruskil. GmbH, Gaimersheim, seit 1. Oktober im Insolvenzverfahren. Das Amtsgericht Ingolstadt hat Stephen Meyer (SRI Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) zum Insolvenzverwalter bestimmt.

Derzeit findet im Betrieb eine Ausproduktion statt. Neue Aufträge können daher nicht angenommen werden, sagt Meyer. Aktuell seien zwar einige potenzielle Investoren an Teilen der Druckerei interessiert, jedoch gebe es bislang niemanden, der das Unternehmen als Ganzes, inklusive Personal, Maschinen und Gebäude übernehmen wolle. 

Der Insolvenzverwalter begründet die Situation des Unternehmens gegenüber EUWID mit einem Umsatzrückgang, mit dem sich derzeit die gesamte Printbranche konfrontiert sieht. Hohe Rohstoff- und Energiepreise seien ein Faktor gewesen. Aber auch der Wandel der Mediennutzung hin zum Digitalen, wovon auch der Automotive-Bereich, in dem druckpruskil etabliert war, betroffen ist, habe zur finanziellen Schieflage der Druckerei beigetragen. Das Unternehmen beschäftigte zuletzt etwa 50 Mitarbeitende.

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