Mayr-Melnhof: Gewinne in der Karton-Sparte sinken trotz höherer Kapazitätsauslastung

Mayr-Melnhof (MM) hat vor dem Hintergrund der anhaltenden Konsumzurückhaltung auf den europäischen Märkten erneut Ergebnisse deutlich unter Vorjahreswert im bisherigen Jahresverlauf verbucht.

Trotz der, wie es im Bilanzbericht für die ersten drei Quartale heißt, soliden Performance der Packaging-Sparte und deutlicher Mengensteigerungen in der Karton- und Papierproduktion sind die Geschäftsergebnisse des Karton- und Faltschachtelherstellers im Vergleich zu 2023 gesunken.

Die Karton- und Papiersparte MM Board & Paper verzeichnete im Berichtszeitraum „einen signifikanten Volumenanstieg nach umfangreichen markt- und umbaubedingten Stillständen im Vorjahr, die zusätzlich zu den geplanten jährlichen Wartungsstillständen anfielen, resümierte Peter Oswald, CEO der MM Group. Die Geschäftsergebnisse der Division lagen jedoch unter denen des Vorjahres. Insgesamt stieg zwar der Umsatz des Kartonherstellers um 0,7 % auf 1,477 (1,467) Mrd €. Das bereinigte EBITDA sank jedoch deutlich um 42,1 % auf 50,2 (86,7) Mio €. Das betriebliche Ergebnis lag mit -31,1 (4,4) Mio € in den roten Zahlen.

Oswald begründete dies mit deutlich niedrigeren Durchschnittspreisen und stark gestiegenen Kosten für Altpapier und Zellstoff. Auch die spürbaren Mengensteigerungen in der Produktion hätten das nicht ausgleichen können. Das Produktionsvolumen von MM Board & Paper legte von Januar bis Ende September um 17,8 % auf insgesamt 2,354 (1,998) Mio t zu. Mit einem Plus von 23,9 % legten besonders die Mengen für Karton zu.

Den ausführlichen Bericht und weitere Nachrichten lesen Abonnenten von EUWID Papier und Zellstoff (Printausgabe oder E-Paper). Sie können unsere Print- und Digitalangebote kostenlos und unverbindlich testen - bestellen Sie hier.

- Anzeige -
- Anzeige -