Mayr-Melnhof: Karton-Geschäft trotz Mengenwachstums im ersten Quartal unter Druck

Mayr-Melnhof (MM) verbuchte in den ersten drei Monaten 2024 zwar einen deutlichen Mengenzuwachs im Karton-Geschäft, der Margendruck bleibt jedoch kostenbedingt weiter bestehen.

Die Geschäftsergebnisse des Konzerns lagen wie erwartet unter den Vorjahreszahlen. Eine zeitnahe Trendumkehr sei dabei noch nicht erkennbar, schreibt MM.

Die Karton-Sparte MM Board & Paper hatte laut Bericht vor dem Hintergrund der steigenden Altpapier- und Zellstoffpreise mit hohen Produktionskosten zu kämpfen. Nach umfangreichen markt- und umbaubedingten Stillständen der Kartonmaschinen im vergangenen Jahr verzeichnete MM Board & Paper im ersten Quartal 2024 dennoch „einen signifikanten Volumenanstieg“, wie es heißt.

Die Umsatzerlöse gaben um 7,2 % auf 483,5 (521,2) Mio € nach. Das bereinigte EBITDA brach um 75,4 % auf 13,4 (54,3) Mio € ein. Das Betriebsergebnis rutschte von 27,7 Mio € im Q1 2023 auf -13,3 Mio € in diesem Jahr in die roten Zahlen – ein Minus von 147,8 %.

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