Niedrigere Verkaufspreise sowie höhere Personal- und Betriebskosten haben die Ergebnisse von Mondi im ersten Halbjahr 2024 beeinflusst.
Der Umsatz des Unternehmens sank leicht auf 3,74 Mrd € nach 3,88 Mrd € im ersten Halbjahr 2023. Der Betriebsgewinn reduzierte sich auf 328 (460) Mio € und der Nettogewinn auf 225 (317) Mio €. Mondi-CEO Andrew King zeigte sich optimistisch angesichts der verbesserten Marktbedingungen, die zu höheren Auftragsbeständen und Verkaufsmengen geführt hatten. Dies habe es dem Unternehmen ermöglicht, eine Reihe von Preiserhöhungen im Papierbereich durchzusetzen.
Der Umsatz etwa im Bereich Flexible Verpackungen blieb mit 2,02 Mrd € nahezu unverändert und das bereinigte EBITDA von 276 (343) Mio € lag unter dem Vorjahreswert. Der Absatz von Kraftpapier lag höher als im Vorjahreszeitraum, während der Papierbeutel-Absatz stabil blieb. Die höheren Preise für Kraftpapier sollen im zweiten Halbjahr entlang der Lieferkette weitergegeben werden. Die Investition in die Produktion von Kraftsackpapier in der tschechischen Papierfabrik Štětí verläuft laut der Bilanz nach Plan und soll wie vorgesehen im ersten Halbjahr 2025 abgeschlossen werden.
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