Mondi prüft Investitionen in Verpackungspapiere, plant Schließung von Papiersackwerk Sendenhorst

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Mondi Group, London und Johannesburg, plant einen bedeutenden Ausbau der Kapazitäten für Wellpappenrohpapiere und Kraftpapiere in Zentraleuropa.

Der Konzern hat Investitionen von mehreren hundert Millionen Euro an drei Standorten in Aussicht gestellt. Mondi betont, noch keine endgültige Entscheidung zur Realisierung der verschiedenen Projekte getroffen zu haben. Diese wird im Laufe des kommenden Jahres erwartet. Mit den angekündigten Investitionen, sollten diese tatsächlich realisiert werden, wird der Konzern seine Wachstumsstrategie im Verpackungsbereich vorantreiben. Den Fokus setzt Mondi nach eigenen Angaben dabei auf Standorte mit klaren Kosten- und Wettbewerbsvorteilen, auf eine stärkere Nachfrageentwicklung in Wachstumsmärkten sowie auf spezialisierte und maßgeschneiderte Produkte.

Ganz andere Pläne hat die Mondi Group für den deutschen Standort Sendenhorst. Der Konzern will das nordrhein-westfälische Papiersackwerk schließen und hat bereits die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern aufgenommen. Mondi führt seine Entscheidung auf verschiedene wirtschaftliche Faktoren zurück. In Sendenhorst werden mit 125 Mitarbeitern Industriesäcke für die Baustoffbranche, die chemische Industrie und für die Landwirtschaft hergestellt.

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