Den Werken Skogn und Saugbrugs von Norske Skog droht der Ausschluss vom Emissionshandelssystem der Europäischen Union (EU-EHS) im Zeitraum von 2026 bis 2030.
Norske Skog erklärte, die norwegische Umweltbehörde habe diesbezüglich eine mögliche Entscheidung für die zwei Standorte angekündigt.
Wie Norske Skog erklärt, hat die Einführung eines überarbeiteten Qualifikationskriteriums im EU-EHS-System dazu geführt, dass die beiden Werke sich nicht mehr für den Emissionshandel qualifizieren. Das Kriterium führe zum Ausschluss von Anlagen, bei denen im Qualifizierungszeitraum zwischen 2019 und 2023 im Durchschnitt mehr als 95 % der Treibhausgasemissionen aus nachhaltiger Biomasse im Sinne der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II (RED II) anstelle von fossilen Brennstoffen stammen.
Norske Skog kommentiert die Mitteilung der Umweltbehörde, dass eine solche Entscheidung einen erheblichen Rückschlag für die nachhaltige Industrie darstelle und im Gegenteil Anreize für Anlagen schaffe, die weiterhin oder sogar verstärkt fossile Brennstoffe nutzen. Man werde gemeinsam mit Partnern aus der Industrie darauf hinarbeiten, dass Biomasse gleichberechtigt neben anderen Dekarbonisierungsmaßnahmen behandelt werde.
Als positiv hebt das Unternehmen die politische Entwicklung in Österreich hervor, die CO2-Kompensation wieder einzuführen, was die Auswirkungen des Ausschlusses von der kostenlosen Zuteilung der EUAs in Norwegen neutralisieren würde.
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