Progroup: „Wir planen unsere Kapazitäten mit Blick auf die kommenden Jahrzehnte“

Ein Interview mit Maximilian Heindl, Vorstandsvorsitzender Progroup AG

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Mit der Gründung der Prowell GmbH 1991 und der Inbetriebnahme des ersten Wellpappenformatwerks in Offenbach/Queich lesen sich die darauf folgenden Meilensteine der heutigen Progroup AG als eine einzige Erfolgsgeschichte, basierend auf den Vorstellungen und dem unternehmerischen Mut von Jürgen Heindl. 14 Wellpappenformatwerke und drei Papiermaschinen später ist der Weg des Familienunternehmens weiterhin auf Wachstum ausgerichtet.

In einem Interview mit dem EUWID erläutert Maximilian Heindl, heute Vorstandsvorsitzender der Progroup AG, wie sich das Unternehmen aktuell und künftig aufstellen wird, ob Entscheidungen noch Gültigkeit haben, wo nachjustiert werden muss und was die Prognosen für den Markt sind.

EUWID: Im Frühjahr 2024 habe Sie Pläne bekannt gegeben, bis Ende des Jahrzehnts in Stockstadt eine weitere Papiermaschine mit einer Kapazität von bis zu 750.000 t bauen zu wollen. Einige Wettbewerber haben ihre Entscheidung über neue Kapazitäten wieder gekippt. Daher möchten wir gerne wissen, ob die Entscheidung vor dem Hintergrund der Marktgegebenheiten noch die richtige ist, Sie daran festhalten und der Auftrag für die Papiermaschine bereits vergeben wurde?

Maximilian Heindl: „Wir planen unsere Kapazitäten nicht kurzfristig am Marktzyklus vorbei, sondern mit Blick auf die kommenden Jahrzehnte. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach leichtgewichtigen Recyclingpapieren mittel- und langfristig weiter steigen wird. Bereits jetzt sehen wir – entgegen aller Prognosen – eine, wenn auch leichte, Steigerung der Nachfrage. Vor diesem Hintergrund bleibt der Standort Stockstadt ein zentraler Baustein unserer Wachstumsstrategie.“

Die vollständige Antwort sowie das gesamte Interview können unsere Premiumabonnenten bereits hier lesen. Danach erscheint der Beitrag in der Printausgabe von EUWID Papier & Zellstoff. ...

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