Papierfabrik Stenpa wird liquidiert

Der französische Hersteller von einseitig gestrichenen Papieren Stenpa wird liquidiert. Die Schließung betrifft insgesamt 130 Mitarbeitende.

Die Gewerkschaft Filpac CGT berichtet, dass das Handelsgericht von Bar-le-Duc am 8. November die Liquidation über das Unternehmen verhängte. Lokalen Medienberichten zufolge wurde die Papierfabrik offiziell am 13. November geschlossen.

Stenpa war seit Juli dieses Jahres im Sanierungsverfahren. Damals hatte das Handelsgericht das gerichtliche Sanierungsverfahren verhängt, nachdem das Unternehmen seine Zahlungsunfähigkeit erklärt hatte. Während der Beobachtungsphase konnte kein Käufer gefunden werden. Zuvor gehörte Stenpa bis zum Verkauf zur deutschen Beteiligungsgesellschaft Accursia Capital.

Die Papierfabrik Stenpa produzierte mit einer Kapazität von 55.000 jato einseitig gestrichene Spezialpapiere für die Anwendung in Lebensmittelverpackungen und im grafischen Sektor sowie für Etiketten.

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