Stora Enso besiegelt Aus für NBSK-Linie in Skutskär und baut Fluffkapazitäten aus

Stora Enso hat die Verhandlungen über die geplante Stilllegung einer Langfaserzellstofflinie am schwedischen Standort Skutskär abgeschlossen.

So soll die Produktion auf der NBSK-Anlage 3 wie geplant im dritten Quartal 2026 eingestellt werden, vorbehaltlich der Erfüllung bestehender Kundenaufträge.

Die betreffende Produktionslinie verfügt nach früheren Unternehmensangaben über eine Kapazität von 100.000 jato nördlichen gebleichten Langfasersulfatzellstoff (NBSK). Stora Enso hatte die Stilllegung Ende Mai angekündigt und dies mit einer seit 2023 rückläufigen Nachfrage nach Langfaserzellstoff in Europa, sinkenden Preisniveaus sowie gestiegenen Holzkosten begründet.

Parallel dazu kündigt der Konzern eine Investition in Höhe von 19 Mio. € in den Ausbau der Fluffzellstoffproduktion am selben Standort an. Die Maßnahmen sollen die Kapazitäten um rund 10 % steigern, die Produktionsstabilität und -effizienz erhöhen, die Produktqualität verbessern sowie künftige Faserstoffmischungen ermöglichen. Das Upgrade soll im vierten Quartal 2027 abgeschlossen werden.

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