Stora Enso plant Schließung einer Zellstofflinie in Skutskär

Stora Enso beabsichtigt die dauerhafte Stilllegung einer Linie für Langfaserzellstoff am schwedischen Standort Skutskär.

Das Werk verfügt nach Angaben des Konzerns aktuell über eine Gesamtkapazität von 515.000 jato und produziert Fluffzellstoff sowie NBSK. Die Produktion auf der betreffenden Linie soll vorbehaltlich des Abschlusses der Verhandlungen mit den Gewerkschaftsvertretern sowie der Erfüllung bestehender Kundenaufträge im dritten oder vierten Quartal 2026 eingestellt werden.

Stora Enso begründet den Schritt mit einer seit 2023 rückläufigen Nachfrage nach Langfaserzellstoff in Europa, sinkenden Preisniveaus sowie gestiegenen Holzkosten. Nach Angaben des Konzerns arbeitet die betreffende Linie derzeit mit negativen Margen. Auch künftig werde keine zufriedenstellende Profitabilität erwartet. Geprüfte Alternativen hätten keine langfristig wettbewerbsfähige Lösung ergeben.

Der Standort soll sich nun ausschließlich und stärker als bisher auf die Produktion von Fluffzellstoff konzentrieren. Die beiden übrigen Produktionslinien sollen weiter betrieben werden. Darüber hinaus prüft Stora Enso eine mögliche Erweiterung der Fluffkapazitäten.

Von der geplanten Stilllegung und einer damit verbundenen Neuorganisation könnten bis zu 80 Beschäftigte betroffen sein. Gegenwärtig werden am Standort rund 370 Mitarbeitende beschäftigt.

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