
Für die insolvente derzeit stillstehende Papierfabrik Hainsberg ist ein geordneter Investorenprozess eingeleitet.
Derzeit werden sämtliche Möglichkeiten einer Wiederaufnahme der Produktion geprüft und intensive Gespräche mit potentiellen Investoren geführt.
Allerdings ruhe gegenwärtig die Produktion, so dass Kundenaufträge momentan nicht ausgeführt werden können. Das bestätigt die vorläufige Insolvenzverwaltung auf Anfrage von EUWID. Der Hersteller von Recyclingpapieren habe bereits Ende Januar 2026 und damit vor der Insolvenzantragstellung die Entscheidung treffen müssen, die Produktion einzustellen.
Einschätzung zur Betriebsfortführung
Wie die Insolvenzverwaltung weiter erklärt, laufe der Investorenprozess bislang durchaus positiv. Mehrere Interessenten haben demnach Unterlagen zum Unternehmen gesichtet. Es sei also keinesfalls ausgeschlossen, dass sich künftig ein Investor findet, der bereit ist, den Betrieb zu übernehmen. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass sich Papierfabriken in Deutschland in einer tiefgreifenden Strukturkrise befinden. Vor diesem Hintergrund gelte es, realistisch zu bleiben.
Die vorläufige Insolvenzverwaltung betont, alle Lösungsmöglichkeiten auszuloten, um das Traditionsunternehmen zu erhalten und fortzuführen.
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