In der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die deutsche Papierindustrie haben sich der Verband DIE PAPIERINDUSTRIE und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt.
Dieser sieht vor, dass die Entgelte und Auszubildendenvergütungen ab 1. Januar 2025 für die Dauer von 12 Monaten um 2,5 % erhöht werden. Ab dem 1. Januar 2026 steigen die Bezüge für weitere neun Monate in einem zweiten Schritt um 2 % sowie ab dem 1. Oktober für weitere drei Monate um 1,4 %. Damit steigen die Entgelte der Beschäftigten bis Ende 2026 um insgesamt 5,9 %.
Für das laufende Jahr 2024 erhalten die Vollzeitbeschäftigten der deutschen Zellstoff- und Papierindustrie eine Einmalzahlung von 100 €. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags beträgt insgesamt 27 Monate vom 1. Oktober 2024 bis zum 31. Dezember 2026. Hinsichtlich des von der IGBCE geforderten Mitgliederbonus haben die Verhandlungspartner sich darauf geeinigt, im ersten Quartal 2025 Gespräche zu führen, um verschiedene Alternativen hierfür zu erörtern, heißt es im Nachgang von beiden Seiten.
Den ausführlichen Bericht und weitere Nachrichten lesen Abonnenten von EUWID Papier und Zellstoff (Printausgabe oder E-Paper). Sie können unsere Print- und Digitalangebote kostenlos und unverbindlich testen - bestellen Sie hier.