Nach zwei Tarifverhandlungsrunden ohne Ergebnis finden die nächsten Gespräche zwischen dem Verband DIE PAPIERINDUSTRIE und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) am Freitag, 29. November, in Wiesbaden statt.
Das bestätigte eine Sprecherin der Papierindustrie auf Anfrage des EUWID. Die zweite Runde fand am 8. Oktober in Hannover statt und endete übereinstimmenden Statements beider Verhandlungsparteien ohne Einigung. Anschließend organisierte die IGBCE in der Kalenderwoche 44 insgesamt rund 70 größere und kleinere Streikaktionen bei Papierfabriken in ganz Deutschland.
Die Gewerkschaft fordert in der diesjährigen Tarifrunde ein Entgeltplus von 8 % oder mindestens 280 € mehr, einen Bonus in Zeit oder Geld exklusiv für IGBCE-Mitglieder sowie mehr Attraktivität für Schichtarbeit und andere Arbeitszeitmodelle. Der Arbeitgeberverband reagierte angesichts der derzeit schwierigen Lage der deutschen Zellstoff- und Papierindustrie mit Kritik auf die Forderungen der Gewerkschaft.
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