Der finnische Papier- und Zellstoffhersteller UPM-Kymmene trägt gemeinsam mit dem Maschinenbauer Andritz und der deutschen Recyclingfirma HolyPoly zur stofflichen Verwertung gebrauchter Papiermaschinenbespannungen bei.
Das Recyclingprojekt besteht einer Mitteilung von Andritz zufolge darin, Siebe und Filze aus Kunststoff am Ende ihrer Lebensdauer in den Produktionskreislauf zurückzuführen und so thermische Entsorgung sowie damit verbundene Emissionen zu vermeiden. Gleichzeitig wird der Einsatz fossiler Rohstoffe reduziert. Andritz und HolyPoly hatten das Projekt im Januar 2025 initiiert. Das Projekt wird Andritz zufolge im industriellen Maßstab durchgeführt und lässt sich darüber hinaus skalieren.
Im Rahmen des Projekts werden Bespannungen aus den Papierfabriken von UPM gesammelt und durch HolyPoly abgeholt und aufbereitet. UPM übernimmt dabei den Angaben zufolge die Koordination und stellt sicher, dass Pressfilze aus verschiedenen Polyamiden sowie Formiersiebe, die überwiegend aus Polyamid und Polyethylenterephthalat bestehen, gemäß den gesetzlichen Vorgaben recycelt werden.
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