Valmet prüft vorübergehende Kurzarbeit in Finnland

Der Produktionsanlagenbauer Valmet bereitet in Finnland vorübergehende Kurzarbeit vor.

Wie das Unternehmen am 28. April mitteilte, sollen am 4. Mai Verhandlungen nach dem finnischen Kooperationsgesetz beginnen. Die Verhandlungen betreffen insgesamt rund 2.400 Beschäftigte an verschiedenen Standorten in Finnland. Im Raum stehen zeitlich befristete Freistellungen von weniger als 90 Tagen. Betroffen sind Teile der Geschäftsbereiche Packaging and Paper sowie Pulp, Energy and Circularity, außerdem einzelne Funktionen und die globale Supply-Einheit. Die möglichen Maßnahmen könnten zwischen Juni und Ende Dezember 2026 umgesetzt werden.

Hintergrund ist nach Angaben des Unternehmens eine schwächer als erwartete Auslastung. Als Gründe nennt Valmet unter anderem projektbedingte Verschiebungen auf Kundenseite, eine anhaltend schwache Nachfrage nach Papier- und Kartonmaschinen sowie eine weiterhin verhaltene Entwicklung im Servicegeschäft für Biomaterialien.

Die Maßnahmen sind vorübergehend angelegt und sollen 2026 Kosteneinsparungen von rund 8 Mio. € bringen. Der endgültige Umfang, Zeitplan und die konkrete Umsetzung sollen im Verlauf der Gespräche festgelegt werden. Valmet beschäftigt weltweit etwa 18.500 Mitarbeiter, davon rund 5.900 in Finnland.

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