
Der finnische Technologiekonzern Valmet hat die Konsultationsverfahren zu Anpassungen seines Produktionsnetzwerks in Schweden und Polen sowie zu vorübergehenden Personalanpassungen in Finnland abgeschlossen. Die Maßnahmen sehen eine Werksschließung sowie einen Stellenabbau in Polen und Schweden vor.
In Schweden wird Valmet den Angaben zufolge den Produktionsstandort Sundsvall schließen. Darüber hinaus sind organisatorische Anpassungen an den Standorten Göteborg und Jelenia Góra in Polen vorgesehen. Von den Maßnahmen sind insgesamt rund 350 Stellen betroffen. Bereits bei der Ankündigung der Verhandlungen im März hatte das Unternehmen auf die anhaltende Unsicherheit im weltwirtschaftlichen Umfeld und die daraus resultierende Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen der Kunden verwiesen. Ziel des Schrittes ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsbereichs Biomaterial Solutions and Services zu stärken und die Effizienz des globalen Produktionsverbunds zu verbessern.
Parallel dazu hat Valmet die im April gestarteten Verhandlungen über vorübergehende Freistellungen in Finnland beendet. Hintergrund ist eine geringere Auslastung als vom Unternehmen erwartet. Der Anlagenbauer plant, von Juni bis Ende Dezember 2026 rund 2.400 Beschäftigte zeitweise freizustellen. Die Maßnahmen sollen jeweils eine Dauer von maximal 90 Tagen haben und abhängig von der jeweiligen Auftragslage umgesetzt werden.
Valmet beschäftigt weltweit rund 18.500 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der Konzern eigenen Angaben zufolge einen Umsatz von rund 5,2 Mrd €.
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