Dank der leichten Erholung seiner Märkte und einem wachsenden Beitrag des neuen Zellstoffwerks in Uruguay konnte UPM sein vergleichbares EBITDA im zweiten Quartal und auch für die erste Hälfte des Jahres gegenüber dem Vorjahr verbessern.
Außergewöhnlich umfangreiche Wartungsstillstände in den Zellstoffwerken und im Kernkraftwerk belasteten jedoch die Ergebnisse von UPM. Zu Buche stehen für das erste Halbjahr ein vergleichbares EBITDA von 848 (2023: 732) Mio € und ein Betriebsgewinn von 404 (426) Mio €. Mit einem Umsatz von 5,19 (5,35) Mrd € erzielte der Papier- und Zellstoffhersteller einen Nettogewinn von 213 (261) Mio €.
Weniger Gewinne verbuchte UPM im Geschäftsbereich Communication Papers wegen geringerer Nachfrage im Markt nach der Wiederaufstockung der Lagerbestände bei den Kunden. Auch die politischen Streiks in Finnland hinterließen in den Absatzzahlen von UPM Spuren. Die im Mai bekannt gemachte geplante Schließung der Papierfabrik für Zeitungsdruckpapier Hürth und einer Papiermaschine bei Nordland Papier sind darüber hinaus mit Restrukturierungskosten und Wertberichtigungen von insgesamt 112 Mio € verbunden.
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